
Wie verändert künstliche Intelligenz den Journalismus – und könnte sie am Ende sogar seine Rettung sein? Darüber spricht Georg Renner in dieser Folge mit Patrick Swanson. Der frühere Social-Media-Chef der ORF-"Zeit im Bild" lebt heute im Silicon Valley und berät mit seiner Firma Verso Medienhäuser in Europa und den USA beim Einsatz von KI.
Ausgangspunkt des Gesprächs ist Swansons vieldiskutierter Essay "We're at the Beginning of Something Better": eine bewusst optimistische Vision, in der kleine, wendige Newsrooms mit ein, zwei Journalist:innen dank KI erstmals wirtschaftlich selbsttragend arbeiten können – nach dem Prinzip "menschliches Frontend, technisches Backend". Swanson erklärt, welche Tätigkeiten die KI übernehmen kann und welche radikal menschlich bleiben müssen, warum er die Flucht der Medienbranche in immer mehr öffentliche Förderung für gefährlich hält und wie eine sinnvolle Gründungsförderung nach Vorbild des Media Forward Fund aussehen könnte.
Außerdem geht es um die technologische Abhängigkeit Europas von amerikanischen und chinesischen KI-Anbietern, um die schwierige Transformation etablierter Medienhäuser – inklusive der ehrlichen Ansage, dass nicht jeder Job bleiben wird – und um Swansons Tipps für Journalist:innen, die sich jetzt mit den neuen Tools auseinandersetzen wollen.
Hier findest du Patricks Essay:
https://verso.ink/posts/beginning-of-something-better/
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