
Ein Gespräch über Trainingsdosis, die Waage, Wechseljahre und den Zusammenhang zwischen Darm und Muskelaufbau
Julia hat mit Krafttraining angefangen, bevor sie fünfzig war. Rebekka Bucher, Spezialistin für Bewegungs- und Gesundheitsförderung aus Rombach bei Aarau, macht es seit zehn Jahren und arbeitet mit Menschen mit Diabetes, MS, Arthrose und Osteoporose.
In dieser Folge geht es darum, warum Ausdauertraining allein den Stoffwechsel nicht in Ordnung bringt, was Skinny Fat bedeutet und weshalb die Waage bei Krafttraining wenig aussagt. Rebekka erklärt, wie viel Training es mindestens braucht, warum Frauen keine Angst vor zu viel Muskulatur haben müssen und was die Muskulatur für Knochendichte, Blutzucker und Sturzprävention leistet.
Ein Schwerpunkt ist der Zusammenhang zwischen Darmgesundheit und Muskelaufbau. Bei Entzündungen im Körper stehen der Muskulatur die Nährstoffe nicht zur Verfügung, die sie zum Aufbau braucht. Rebekka erzählt von einer Klientin mit chronischer Erschöpfung, bei der Nährstofftherapie, Darmaufbau und Schlafoptimierung die Basis waren, bevor Krafttraining überhaupt wirken konnte.
THEMEN DER FOLGE
• Warum der Ausdauer-Mythos sich hartnäckig hält
• Skinny Fat und was die Waage nicht zeigt
• Zwei mal dreissig Minuten pro Woche als Einstiegsdosis
• Motivation, Routine und wie man nach einem Rückfall weitermacht
• Krafttraining in den Wechseljahren, in der Schwangerschaft und mit über 90
• Darmgesundheit als Voraussetzung für Muskelaufbau